"Wir müssen das, was wir tun, dann auch sein."

Altersmanagent:

Jugendwahn war gestern und "War for Talents" ist heute und morgen.
Wie aber kann man Mitarbeiter im Unternehmen, gesund an ihrem Arbeitsplatz behalten, wenn das Renteneintrittsalter auf 67 eventuell sogar 69 Jahre aufgestockt wird?

Hierauf und auf viele weitere Fragen entwickeln wir mit Ihnen passgenaue Lösungen.


Grauer Jobmarkt Mark Fehr (Frankfurt) 24.11.2010

Quelle: WiWo

Wenn Experten streiten, winkt das Publikum normalerweise gelangweilt ab. Aber nicht dieses Mal. Vergangene Woche löste eine provokante These des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) erheblichen Wirbel aus. Sie lautete: Der Mangel an Fachkräften sei eine „Fata Morgana“. Konkurrierende Arbeitsmarktforscher konterten prompt, und Wirtschaftsverbände hielten mit Umfragen dagegen. Klafft die Fachkräftelücke nun oder klafft sie nicht?

Das DIW jedenfalls hat seine Behauptung mittlerweile deutlich entschärft. Mittelfristig werde der Mangel an Arbeitskräften zum bestimmenden Thema der Wirtschaftspolitik, stellte Institutspräsident Klaus Zimmermann klar. Ökonomen und Politiker sollten sich also weiter der Frage widmen, wie die Lücke zu füllen ist – und mit wem. Denn der Jubel über das deutsche Jobwunder ist längst der Erkenntnis gewichen, dass am Arbeitsmarkt ein neuer Engpass entstanden ist.

Ältere Arbeitskräfte nutzen
Selbst wenn die Arbeitslosenquote auf fünf Prozent zurückgeht und deutlich mehr Frauen ins Erwerbsleben eintreten, droht Deutschland bis 2035 ein Mini-Wachstum von durchschnittlich einem Prozent pro Jahr. Davor warnte das Forschungsinstitut Prognos kürzlich. Diesem Schicksal dürfen wir uns nicht ergeben. Deshalb ist es richtig, Einwanderer schneller in den deutschen Arbeitsmarkt zu integrieren. Darüber hinaus müssen Unternehmen das oft vernachlässigte Potenzial älterer Arbeitskräfte besser nutzen. Ohnehin wird der Ruhestand für Jahrgänge ab 1964 erst im Alter von 67 beginnen.