"Wir müssen das, was wir tun, dann auch sein."
„Wenn wir durch ein großes Ziel inspiriert werden, durch ein außergewöhnliches Projekt, sprengen unsere Gedanken alle Schranken. Unser Verstand erhebt sich über Grenzen, unser Bewusstsein dehnt sich in alle Richtungen aus und wir finden uns in einer neuen, großartigen, wundervollen Welt wieder.“
PATANJALI


Ideen bringen Geld, aber Geld bringt keine Ideen:
Ob ein Mitarbeiter erfolgreich ist und damit seinem Unternehmen mehr als den Gegenwert seines Gehaltsschecks einbringt, entscheidet sich an drei Faktoren: Leistungsbereitschaft, Leistungsfähigkeit und Leistungsgelegenheit. Für die ersten beiden Voraussetzungen ist jeder Mensch selbst verantwortlich, für letzteres die Führungskraft. Gute Führung zeichnet sich dadurch aus, Mitarbeiter nach ihren Fähigkeiten richtig einzusetzen, nicht Angestellte für Tätigkeiten zu motivieren, die ihnen nicht liegen. Im BVW (Betrieblichen Vorschlagswesen) wurden/werden kreative Mitarbeiter mittels Prämien zu „Drogenabhängigen“ gemacht. Belohnung zerstört Kreativität.

Leistungsgelegenheit:
Es gehört ja inzwischen nicht mehr zu den neueren Erkenntnissen, seine Leistungsträger im Abschwung nicht vor die Tür zu setzen, doch damit schaffen Unternehmen nur eine Voraussetzung für eine erfolgreiche Zukunft nach dem Sturm. Was ist also noch zu tun? Die fertige Lösung, die hier angeboten würde, sollte geflissentlich ignoriert werden. Wer handelt wie alle anderen, ist weder originell – und sehr wahrscheinlich nicht erfolgreich. In vielen Unternehmen gibt es kluge Ideen. Doch die entwickeln sich nicht zwangsläufig in Brainstorming-Sitzungen noch im „Outlook-Zeitfenster“ von 10-11 Uhr. Und ein neues, verkaufsfähiges Produkt hat man damit auch noch nicht im Katalog. Dazu benötigen Unternehmen Mitarbeiter, die selbständig arbeiten und ihre Eigenständigkeit nicht an der Eingangspforte abgeben.

Innovationsmanagement:
Mitarbeiter wollen kreativ sein. Es bedarf also einer Kultur des Vertrauens, dass Mitarbeiter Vorschläge betreffend ihren Pflichtenkreis einbringen und umsetzen dürfen. Diese Vertrauens- Kultur, die Verbesserung als Regel-Verhalten und normale, selbstverständliche Praxis begreift sollte von allen Teilnehmern (Belegschaft) getragen und umgesetzt werden. Im Focus stehen hier Kundenorientierte Prozesse die unter Einbeziehung der Führungskraft im Team gestaltet werden. Durch eigenaktives Handeln, statt Vorschlagen führt dieses zu einem unbürokratischen, pragmatischen Prozess. Hierbei wird Innovation und Kreativität zur Führungsaufgabe für alle.